Konzept

Informationen

Bildergalerie

Ev.-luth. Kindertagesstätte Dransfeld Hemeln

Wir, die Mitarbeiter des Ev. Kindergartens Hemeln, stellen Ihnen unsere Konzeption vor, damit Sie mehr über unsere Einrichtung erfahren. Die Konzeption ist für uns und für Sie Leitfaden und Orientierungshilfe. Sie gibt Ihnen als Eltern die Möglichkeit, sich mit den Zielen und Inhalten unserer pädagogischen Arbeit auseinander zu setzen. Rechtlicher Rahmen für unsere Arbeit ist das Kindertagesstättengesetz des Landes Niedersachsen.

Lassen Sie sich in die Welt des Ev. Kindergartens Hemeln, die auch die Welt Ihres Kindes ist, einbeziehen. Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir freuen uns darüber.

   
   
1. Kinder, annehmen und ernstnehmen Wir wollen die Kinder, die uns anvertraut werden mit ihren Stärken und Schwächen annehmen. Das, was uns die Kinder sagen, nehmen wir ernst und geben ihnen Bestätigung. Wir ermutigen die Kinder darin, ihre Meinung zu sagen.
   
2. Persönlichkeitsentwicklung
2.1. Selbstbewusstsein
Wir unterstützen die Kinder, sich selbst kennen zu lernen und wahr zu nehmen. Wir führen dahin, ihre Meinung zu vertreten und dazu zu stehen. Uns ist wichtig, dass die Kinder sich etwas zutrauen und sich durchsetzen. Den Kindern werden Wege aufgezeigt, sich zu mögen und zu akzeptieren.
   
2.2. Selbstständigkeit Um für das Leben selbstständig zu werden, unterstützen wir die Kinder, tägliche Notwendigkeiten (anziehen, essen, Sauberkeit...) zu erlernen und Lösungen zu finden.
   
2.3. Sozialverhalten In der Gruppe müssen Kinder ihren Platz immer wieder neu suchen. Um in der Gruppe zu bestehen, werden von den Kindern viele Verhaltensweisen vorausgesetzt. Wir leiten sie dazu an, zuzuhören, zu erkennen, wo jemand Hilfe benötigt, zu helfen, zu warten, zu teilen, Rücksicht zu nehmen, Trost zu spenden und den anderen mit seinen Stärken, Schwächen und Fehlern zu akzeptieren. Wir vermitteln den Kindern sorgfältigen Umgang mit fremdem Eigentum.
   
2.4. Gefühle der Kinder Es ist uns wichtig, die Gefühle der Kinder zu erkennen, zu respektieren und darauf einzugehen
   
2.5. Kreativität

Unsere Aufgabe ist es, den Kindern Möglichkeiten zu bieten, eigene Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Um Phantasie und Motorik anzuregen, bieten wir die verschiedensten Materialien an. Hierbei lassen wir es zu, dass etwas zweckentfremdet wird.

   
2.6. Bewegungsdrang Nach unseren zeitlichen und räumlichen Möglichkeiten wollen wir dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht werden.
   
2.7. Wahrnehmung Die Wahrnehmung der Kinder wird durch Projekte und tägliches Erleben angeregt. Die Kinder können bei uns beobachten, ausprobieren, begreifen, erfühlen, schmecken, riechen, hören und sehen. Die Erfahrung durch diese Sinnesschulung wird mit den Kindern gemeinsam besprochen und reflektiert.
   
3. Gruppenverhalten
3.1. Regeln und Absprachen
Wir treffen im Team und mit den Kindern gemeinsam Absprachen und stellen Regeln auf. Hierbei achten wir darauf, dass diese von allen Partnern eingehalten werden. Eventuelle Ausnahmen sollten begründet werden.
   
3.2. Aggressionsverhalten

Aggressionen sind für die Persönlichkeitsentwicklung jedes Kindes wichtig. Wir zeigen den Kindern Wege auf, Konflikte gewaltfrei zu lösen.

   
3.3. Umgang mit Material Die Wertschätzung von Material ist für jeden eine andere. Wir vermitteln den Kindern vorsichtigen und sorgfältigen Umgang mit fremdem und eigenem Material. Außerdem ist uns wichtig, dass jeder die Arbeit der Kinder schätzt. Wir arbeiten nach dem Prinzip "weniger ist mehr".
   
3.4. Konsumverhalten Da die Kinder heutzutage schon viele Termine haben, steht für uns im Vordergrund, dass sie im Kindergarten Ruhe und Geborgenheit finden und nicht mit Aktivitäten und Materialien überhäuft werden. Wir setzen zwar viele verschiedene Materialien ein, aber nicht gleichzeitig. Um ein angemessenes Konsumverhalten zu entwickeln, erleben die Kinder, wie Spielzeug repariert wird.
   
4. Einbeziehung des Umfeldes
4.1. Umwelterziehung
Wir beobachten mit den Kindern unsere Umwelt und machen sie auf Veränderungen aufmerksam. Die Kinder erfahren bei Ausflügen und in Gesprächen was passiert, wenn die Umwelt nicht geachtet wird. Außerdem erleben Kinder in unserer Einrichtung praktischen Umweltschutz durch Müllentsorgung und Müllvermeidung.
   
4.2. Natur erleben Wir beobachten mit den Kindern Veränderungen der Natur und schulen die Sinne für die Wahrnehmung derselben. Hierbei spielt die Beobachtung für uns eine große Rolle aber auch das Benennen. Dieses alles wird in der jährlichen Waldwoche nochmals intensiviert.
   
4.3. Örtliche Aktivitäten Für uns ist es wichtig, den Kindern ihren Heimatort und die dort angebotenen Aktivitäten und Attraktionen zu vermitteln. Wir entdecken mit ihnen Besonderheiten wie z.B. die Fähre, können Schafe streicheln, Entenküken bewundern usw. und profitieren somit von den dörflichen Gegebenheiten. Auch die örtliche Feuerwehr ist uns bekannt und wird jedes Jahr erkundet.
   
4.4. Situativer Ansatz Auf aktuelle Ereignisse in der Familie oder dem Umfeld gehen wir ein und geben den Kindern Hilfestellungen bei der Verarbeitung. Bedürfnisse einzelner Kinder werden von uns beobachtet und hierzu Möglichkeiten geschaffen, diese zu kompensieren.
   
5. Schulfähigkeit
5.1. Schulreife
Uns ist es wichtig, die Kinder auf die Ansprüche der Schule vorzubereiten. Hierzu gehört für uns, dass die Kinder einen Stift halten können, Farben und Formen erkennen und benennen können, der Umgang mit Schere und Kleber, beobachten und umsetzen, erzählen und erklären, zuhören, auf andere zugehen, sowie die vorher schon erläuterten Punkte Selbstbewusstsein, Ausdauer und Aggressionsverhalten.
   
5.2. Sprachförderung/Kommunikation

Wir achten darauf, dass die Kinder miteinander reden, erzählen und der Zuhörer sie versteht, Bedürfnisse und Handlungen benennen können, Gesprächspartner mit Namen ansprechen, andere ausreden lassen und zuhören. Wir fordern immer wieder zum Sprechen auf.

   
5.3. Feinmotorik

Fingerfertigkeit wird bei uns durch spezielle Spiele, Materialien und gezielte Aktivitäten gefördert

   
5.4. Ausdauer/Konzentration Um die Ausdauer und die Konzentration der Kinder zu fördern, achten wir darauf, dass Spiele zu Ende gespielt werden und die Kinder über einen bestimmten Zeitraum mit der ganzen Aufmerksamkeit bei einer Sache bleiben.
   
6. Gesundheitsverhalten
6.1. Sauberkeitserziehung
Wir unterstützen die Eltern bei der Sauberkeitserziehung, indem wir mit den Kindern Zähne putzen, ihnen bei dem Toilettengang helfen, darauf achten, dass sie die Hände waschen (auch vor dem Essen). Hierfür sind immer wieder Erklärungen nötig. Es ist uns wichtig, dass die Intimsphäre der Kinder eingehalten wird.
   
6.2. Ernährung Wir haben Tischregeln, die im Kindergarten gelten und auf deren Einhaltung wir achten. Über gesunde Ernährung klären wir die Kinder immer wieder auf.
   
7. Leben im Sinn der Evangelischen Kirche Wir vermitteln den Kindern durch religiöse Themen christliche Werte und feiern mit ihnen kirchliche Feste.
   
8. Elternarbeit
Wir wissen, wie wichtig gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist. Daher informieren wir die Eltern über Inhalte unserer Arbeit und tauschen mit ihnen Informationen über ihr Kind aus. In die Planung und Ausführung von Festen und anderen Aktivitäten beziehen wir die Eltern mit ein.