Tagesablauf

Informationen

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Ev.-luth. Kindertagesstätte St. Aegidius

     
Frühdienst   Frühdienst: 7.00 – 8.00 Uhr
Zwischen 8.00 und 9.00 Uhr werden die Kinder in ihren Stammgruppen begrüßt. Die Kinder beginnen mit dem Freispiel. Es werden Rollenspiele gespielt, gemalt, gebaut, gebastelt u.v.a.m.
     
Kinderrestaurant   Von 8.30 – 10.30 Uhr öffnet das Kinderrestaurant (wird z. Zeit von der Ponygruppe betreut)und bietet den Kindern die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre zu frühstücken. Während dieser Zeit begleitet eine Erzieherin das Essen.

Um 9.00 Uhr beginnt in den Gruppen die Morgenrunde. Hier kann sich Ihr Kind in die verschiedenen Bereiche einwählen. Wald (1x in der Woche), Turnen, Spiel im Garten (mit Frühstück im Gartenhaus), Rollenspiel, kreatives Arbeiten, Experimentieren, Bauen, Werken, Musik) Die Kinder aus der Marienkäfergruppe haben nach individueller Eingewöhnung die Möglichkeit, sich in alle Bereiche einzuwählen.

     
Experimentierbereich   Im Experimentierbereich (Regenbogengruppe) können die Kinder ihrem natürlichen Forscher.- und Entdeckerdrang nachgehen. Es finden angeleitete Experimente zum Beobachten, Bestaunen und Ausprobieren statt. Um die Lernneugier zu wecken, stehen vielfältige Materialien zum Nachstellen und Verstehen der gezeigten Phänomene, sowie für eigene erste Versuche im naturwissenschaftlichen, technischen und mathematischen Bereich, zur Verfügung.
     
Bauraum   Im Bauraum (Regenbogengruppe)

Die Kinder erobern sich die Welt selbständig. Sie wollen mit ihren Händen begreifen und gestalten. Bauen und Konstruieren ist ein grundlegender Bestandteil kindlichen Spiels.

Sie eignen sich die Welt mit ihren physikalischen Gesetzmäßigkeiten an und erkunden diese. Kinder brauchen vielfältige Möglichkeiten zum Konstruieren. Diese werden ihnen mit Joghurtbechern, Duplobausteinen, Holzbausteinen, Magneten, Naturmaterialien u.v.m. geboten. Sie erfahren dadurch die verschiedenen Materialbeschaffenheiten und können somit in unterschiedlicher Weise alles ausprobieren!

     
Werkraum   Im Werkraum (Regenbogengruppe) machen die Kinder erste Materialerfahrungen mit Holz, Nägeln, Schrauben und vielem mehr. Sie lernen die unterschiedlichsten Verfahren, Techniken und Werkzeuge kennen, diese zu gebrauchen und zu erproben. Das Kind entwickelt Freude am selbstbestimmten Handeln und entdeckt neue Gestaltungsmöglichkeiten.
     
Musik   (Ponygruppe)

Die Kinder haben Freude daran, den Tönen, Geräuschen und Klängen ihrer Umgebung zu lauschen. Sie möchten diese selbst erzeugen und sich dazu bewegen. Musik und Tanz ist ein Teil der Erlebniswelt des Kindes. Wir haben eine Vielzahl an Instrumenten, die zu den unterschiedlichsten Zeiten und Gelegenheiten zum Einsatz kommen. Sei es zum Erarbeiten einer Klanggeschichte, als Untermalung eines Liedes oder weil sich gerade an diesem Morgen eine Band gegründet hat. Meist aber einfach so, weil Kinder oft Lust zum Musizieren haben. Musizieren fördert das soziale Lernen und die Kontakt- und Teamfähigkeit. Sie spricht Gefühle an und trägt zur Entspannung und emotionaler Stärke bei. Musik fördert die motorische Entwicklung und das Körperbewusstsein des Kindes. Der Umgang mit Musik trägt dazu bei, die gesamte Persönlichkeit des Kindes zu stärken und zu entwickeln.

     
Rollenspiel   Im Rollenspiel (Ponygruppe) setzt sich das Kind mit der Welt der Erwachsenen auseinander. Es spielt Alltagssituationen nach und entwickelt hierbei Verständnis für die Welt der Erwachsenen, ihre Aufgaben und Rollen im täglichen Leben und setzt sich spielerisch auch mit verschiedenen Berufen auseinander. Im Rollenspiel lernt das Kind, sich in andere hinein zu fühlen. Es schlüpft in verschiedene Rollen und nimmt verschiedene Sichtweisen ein. Es lernt, die Welt mit anderen Augen zu sehen und sich in andere hineinzuversetzen. Im Rollenspiel wird Sozialverhalten geübt. In gemeinsamen Rollenspielen müssen sich Kinder untereinander absprechen und sich über die Rollenverteilung und den Verlauf der Handlung einigen. So lernen sie, sich in eine Gruppe einzufügen, tolerant zu sein, aber auch eigene Ideen und Vorstellungen einzubringen, sich durchzusetzen oder Kompromisse zu schließen. Ihre Kinder lernen voneinander, indem sie sich gegenseitig beobachten. Das Rollenspiel hilft, Erlebnisse zu verarbeiten und Ängste abzubauen. In dem Kinder das, was sie erlebt haben, im Rollenspiel darstellen, können sie es leichter verarbeiten und manchmal auch Ängste abbauen.
     
Kreativbereich   Im Kreativbereich (Sonnengruppe) können die Kinder mit den zur Verfügung gestellten Materialien ihrer eigenen Kreativität Ausdruck verleihen. Sie erkunden von Geburt an die Umwelt mit allen Sinnen. Diese sinnliche Wahrnehmung und die Erlebnisfähigkeit der Kinder werden in der Begegnung mit Kunst gestärkt und ausgebildet. Die Lust am eigenen Tun wird gefördert. Der Gestaltungswille wird verstärkt und ausgebildet. In der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Materialien und Techniken werden die Fantasie und Kreativität des Kindes gefördert. Farben, Pinsel, Kleister, Papier, Ton, Scheren und viele anderen Alltagsmaterialien haben einen hohen Aufforderungscharakter für alle Kinder, sich in ihrem Tun künstlerisch auszudrücken. Die Materialien sind frei zugänglich und können jederzeit genutzt werden.
     
Bewegungsraum   Im Bewegungsraum (z. Zeit Sonnengruppe) haben die Kinder täglich die Möglichkeit, sich sportlich, auch mit Musik, zu bewegen. Zweimal in der Woche turnen wir in der Schulturnhalle. Ausreichend Bewegung ist von besonderer Bedeutung für das Lernen und die Entwicklung unsere Kinder. Das Spiel und die Bewegung sind elementare Ausdrucksformen des Kindes. Es gewinnt ein Bild von sich selbst, kann sich erproben und lernt, sich selbst einzuschätzen. Durch Bewegungserfahrungen steigert sich das Selbstwertempfinden des Kindes.
     
Der Garten und die Bewegungsbaustelle   Der Garten und die Bewegungsbaustelle (z.Zeit Regenbogengruppe), mit seinen unerschöpflichen Möglichkeiten zum Spielen, Klettern, Schaukeln, Rutschen, Toben, Fahren, Buddeln, Matschen, Bauen u.s.w. bietet in erster Linie Raum für die motorischen Entwicklung. Die Bewegungsbaustelle mit ihren Reifen, Hölzern, Paletten u.s.w. lädt die Kinder zum selbstständigen, umsichtigen und fantasievollem Umgang mit großen Alltagsmaterialien ein. Hier werden physikalische Erfahrungen beim Planen, Bauen und Konstruieren gesammelt. Naturbeobachtungen, wie den Wechsel der Jahreszeiten, das Wachsen von der Blüte zur Frucht oder unsere Blumen- und Gemüsebeete runden die Erfahrungen ab. Das Traumhäuschen wird hauptsächlich während der Angebotszeit als Frühstücksraum genutzt. (beheizbar für den Winter)
     
Waldtag  

(z.Zeit Regenbogengruppe) (1x in der Woche/vor- und nachmittags)

Ihre Kinder sind von Natur aus Forscher, Entdecker und Abenteurer. Sie benötigen kaum oder nur winzige Impulse, um die Welt um sie herum genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei entdecken sie unzählige kleine Wunder. Im Wald können sie toben, klettern, bauen spielen, entdecken, forschen und jede Menge lernen. Themen wie die Biologie von Tieren und Pflanzen, das Ökosystem Wald, die Jahreszeiten und der stetige Wandel des Lebens kommen zur Sprache und Fragen werden hierzu beantwortet. Die Kinder lernen spielerisch den Wert der Natur erkennen und damit den verantwortungsbewussten Umgang mit ihrer natürlichen Umgebung und den darin lebenden Wesen. Beim gemeinsamen Spiel festigen sie wichtige Sozialkompetenzen wie Zusammenarbeit, Rücksichtnahme, Einfühlungsvermögen u .s .w.

Auch hier ist eine wettergerechte Kleidung sehr wichtig, um diese Erfahrungen nicht von nassen Füßen oder kalten Händen zu beeinträchtigen.

Die Kinder wechseln um 10. 30 Uhr in ihre Gruppen zurück, um unter anderem die Zugehörigkeit zur Stammgruppe zu stärken. In der fast täglichen, anschließenden Runde besteht die Möglichkeit, sich über das Erlebte auszutauschen, Kreisspiele zu spielen, Geburtstage zu feiern, zu singen und sich von den Halbtagskindern zu verabschieden.
     
Mittagessen  

Vor dem Mittagessen gehen alle Kinder in den Garten, um ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachzugehen.

Um 11.45 -13.00 Uhr gehen die Ganz.- und ¾ tags Kinder zum Mittagsessen.

Die Halbtagskinder gehen in den Garten oder spielen nach ihren Wünschen in der Marienkäfergruppe

     
13.00 – 17.00 Uhr ist Nachmittagsbetreuung  

Nach dem Essen (oder nach der Ruhestunde) gehen wir gruppenweise zum angeleiteten Zähneputzen. In regelmäßigen Abständen besucht uns Frau Richter vom Gesundheitsamt und vermittelt den Kindern spielerisch den richtigen Umgang mit der Zahnbürste. Anhand von Geschichten und Zuordnungsspielen lernen die Kinder Grundsätzliches zur gesunden Ernährung.

Ruhezeit: 13.00 ca. 13.30 Uhr wird vorgelesen, so dass dem Ruhebedürfnis der Kinder entsprochen wird.

In der Marienkäfergruppe können die Kinder mittags auf kleinen Betten schlafen.

Die Kinder haben am Nachmittag die Möglichkeit, alle Angebote in den jeweiligen Gruppen zu nutzen.

Dienstag nachmittags gehen wir mit den Kindern in die Schulturnhalle.

Mittwoch nachmittags unternehmen wir mit einem großen Teil der Kinder Ausflüge in die nähere Umgebung. Wir besuchen den angrenzenden Spielplatz, die Galerie Dreiklang im Kasernengelände, gehen in den Wald u.a.m.

     
14.45 – 15.15 Nachmittagsimbiss  

Freitags ist Gruppentag - Zeit für Lerngeschichten

Wir nehmen uns Zeit, die Kinder zu beobachten und schreiben für sie Lerngeschichten über ihre Entwicklung im Vorschulalter. Wir gestalten mit den Kindern die Mappen, auch anhand von Fotos. Mit dem Einverständnis der Kinder können die Eltern die Mappen jederzeit gemiensam mit ihnen anschauen.

     
Aktivitäten außerhalb des Kindergartens  

Im Laufe des Jahres finden verschiedene Ausflüge und Aktivitäten statt. Die Kinder besuchen die Polizei, die Feuerwehr, die Kirche, das Naturkundemuseum in Kassel, die Stadtbücherei, den Friedhof und das Museum im Schloss und andere Institutionen.

Freitags feiern wir im Bewegungsraum eine Andacht, die von den Erzieherinnen im Wechsel vorbereitet und mit und für die Kinder durchgeführt wird. Über Geschichten, Puppenspiele, kleine Theaterstücke, Lieder und Gebete werden christliche Grundwerte erworben und vertieft. Kinder sind darauf angewiesen, vertrauensbildende Grunderfahrungen zu machen, die sie ein Leben lang tragen. Kinder erfragen ohne Vorbehalte die Welt, sie stehen vielem staunend gegenüber. Sie stellen Fragen nach dem Anfang und dem Ende, nach dem Sinn und dem Wert ihrer selbst, nach dem Leben und dem Tod. Sie sind kleine Philosophen mit einem unermesslichen Wissensdrang.
Religiöse und ethische Bildung und Erziehung unterstützt die Kinder in der Auseinandersetzung mit ihren Fragen und stärkt sie in der Ausbildung einer eigenen Urteils- und Bewertungsfähigkeit.

Im Laufe des Jahres feiern wir verschiedene Feste, Geburtstage der Kinder, ein Sommerfest, ein Laternenfest, Herbstfeste und verschiedene christlichen Feste.

Wir führen unterschiedlichsten Projekte durch. Das letzte Projekt befasste sich mit Haus.- und Nutztieren. Die Kinder konnten erleben, wie aus Eiern, nach 3 Wochen, in einem Brutkasten Küken schlüpften.

Den Abschluss eines jeden Kindergartenjahres feiern wir mit einem Sommerfest oder machen einen gemeinsamen Ausflug. 2012, zum 50. jährigen Jubiläum unseres Kindergartens, haben wir mit allen Kindern das Musical "Erwin und die kleine Maus" erarbeitet und aufgeführt. In diesem Jahr, 2013, haben wir den Tierpark "Sababurg" besucht.

In unserem Kindergarten findet mehrmals in der Woche Sprachförderung statt. Die Stunden dafür werden bis 2015 vom Landkreis Göttingen finanziert. Eine Erzieherin unseres Hauses führt die Sprachförderung durch. Sie hat dafür einen Studienabschluss: "Deutsch als Fremdsprache im Elementarbereich".
     
   

Sie haben jetzt einen kleinen Einblick in unsere Arbeit mit den Kinder erhalten. Wenn Sie Interresse haben, Ihr Kind bei uns anzumelden, würden wir uns sehr freuen!
Wir können jederzeit einen Temin für einen Besuch unseres Kindergartens mit Ihnen vereinbaren.

Karin Pöhlmann

Leiterin des Kindergartens